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Single Coaching

Single Coaching – hilft unsicheren und unerfahrenen Menschen beim Flirten (lernen)

Single Coaching soll Menschen auf die Sprünge helfen, die es schwer haben, mit einem anderen Menschen zu flirten und anschließend eine Beziehung einzugehen – oder auch nicht. Flirten gilt schon als große Kunst, eine gehaltvoll gestaltete Partnerbeziehung erst recht. Inzwischen haben recht viele Agenturen sich auf das offenbar wichtige Single Coaching spezialisiert.

Was lerne ich durch ein Single Coaching?

Single Coaching liefert unter anderem Tipps, wie frau/man besser beim Partner ankommt, ein ehrliches Feedback erhält (wie wirke ich überhaupt) und selbst die Flirt-Kommunikation aufnimmt. Kon-takt-voll werden nennen das Single Coaches, womit sie ein Kofferwort aus “Kontakt” und “taktvoll” bilden. Das ist wohl das größte Geheimnis des Flirts: den Kontakt herzustellen und dabei taktvoll zu bleiben. Probleme haben damit nicht nur schüchterne Menschen, sondern auch und vielleicht gerade die “Draufgänger”, die es unter Männern und Frauen gibt. Letztere gelten sogar als Problemgruppe, die sich leider zu selten dem Single Coaching stellt. Denn während schüchterne Menschen in der Regel ihr Problem kennen, wollen es die Hasardeure und vermeintlichen Nymphomaninnen in der Regel nicht wahrhaben, dass sie viel häufiger bei Flirtversuchen ins Fettnäpfchen treten, als ihnen lieb sein kann.

Was kostet Single Coaching?

In der Regel werden Pakete ab fünf bis zehn Stunden angeboten, wobei die Einzelstunde um 50 Euro kosten kann. Viele Agenturen bieten Schnupperkurse an (auch kostenlos), die Vertragsbedingungen werden von seriösen Anbietern großzügig gestaltet. Wem die Flirtschule nicht gefällt, der darf anstandslos die “Behandlung” abbrechen. Der Preis von 50 Euro pro Stunden wirkt nur auf den ersten Blick teuer, wenn man sich den Aufwand eines Einzelcoachings vorstellt, das durchaus auch das Live-Geschehen beinhaltet. Der Coachee (die trainierte Person) trifft sich mit einem Partner, der Coach beobachtet das Geschehen mit einer Videokamera, anschließend erfolgt die gemeinsame Auswertung. Natürlich helfen die Single Coaches auch beim Verfassen von Erstkontakt-Mails auf Partnerbörsen. Ein weiteres Argument spricht für den Preis: Viele Flirtmuffels melden sich gleichzeitig auf zahllosen Partnerbörsen an und bleiben dort jahrelange Stammgäste, nur weil sie nicht sehr kontaktfähig und -freudig sind. Da sind einige Hundert Euro, nach denen anschließend befriedigende Kontakte gelingen, allemal besser investiert.

Single Coaching: Arbeitsweise der Coaches

Gute Single Coaches sind vielfach ausgebildete Psychologen und gliedern ihre Seminare in theoretische und praktische Teile. Des Weiteren bieten sie Gruppen- und Einzeltrainings an. Beides ist gleichermaßen wichtig: Ein Gruppentraining, in dem beide Geschlechter und mehrere Altersgruppen gleichermaßen vertreten sind, muss als unerlässlich gelten, denn schließlich sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander Flirtversuche wagen. Das Einzeltraining ist wiederum unerlässlich für praktische Übungen mit echten Flirtpartnern, die natürlich nicht wissen, dass ihr Gegenüber gerade im Coachee-Modus flirtet, und die selbst bestimmte Absichten und ein bestimmtes Flirtverhalten mitbringen. Auch kann in einem Einzelgespräch mit dem Single Coach herausgefunden werden, was denn diese Person eigentlich beim Flirten bremst – gute Coaches steigen hier tiefenpsychologisch ein.

Was kann der Single Coach theoretisch vermitteln?

Menschen, die flirten können, haben sich wahrscheinlich über die Hintergründe noch nie Gedanken gemacht. Es scheint, als sei Flirten angeboren, denn Eltern kennen es von ihren Babys, Kollegen flirten untereinander für eine bessere Arbeitsatmosphäre, Politiker flirten und herzen sich, dass uns die Augen übergehen, geflirtet wird zudem durchaus vom (heterosexuellen) Mann zum anderen Mann und von Frau zu Frau. Das hat nichts mit latenter Homosexualität zu tun, ein Flirt ist vielmehr ein kommunikatives Mittel auf der konnotativen Ebene. Was bitte? Gestatten Sie nun den winzigen Einschub über die beiden Säulen der Kommunikation:

  • Die Denotation innerhalb der Kommunikation verschlüsselt eine Nachricht, die sich klar dechiffrieren lässt: Wir laufen von A nach B, wir unternehmen das und jenes, wir halten Fakt X für nützlich, Fakt Y jedoch für schädlich.
  • Die Konnotation gewichtet die Informationen (Nachrichten) emotiv, sie verleiht ihnen eine Gefühlskomponente, die mehr oder weniger stark, vor allem aber auf eine bestimmte Weise mit wesentlichen Gefühlen gefärbt ist. Das können Freude, Trauer, Euphorie, Angst, Abscheu, Entzücken und so fort sein.
  • In allen Kommunikationssystemen gibt es beide Komponenten. Die beiden akustischen Signalsysteme Sprache und Musik etwa nutzen sie unterschiedlich stark, in der Sprache überwiegt die Denotation, in der Musik die Konnotation.

Der Flirt nun nutzt sehr stark mit verbalen und nonverbalen Signalen die konnotative Säule und innerhalb dieser wiederum positive Gefühle. Nicht umsonst spricht man von “Leichtigkeit”, einem “flirrenden” Gefühl, den “Flügeln”, die uns der Flirt verleiht. Das erleichtert ungemein die Kommunikation, auf das denotative Element (die Fakten selbst) kommt es dabei gar nicht so sehr an. Wenn das Partnersuchende miteinander unternehmen, bauen sie damit eine erotische Spannung und Vorfreude auf, die letzten Endes zur Paarbeziehung führen kann. Jedoch ist das nicht zwingend: Ein Flirt – das gehört zu seinen schönen oder auch dramatischen Seiten – kann immer wieder abgebrochen werden.

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